Regionaltreffen in Duderstadt

Endlich wieder Gemeinschaft live

Am 15.11.22 fand in Duderstadt das Regionaltreffen Süd der kfd- und KDFB-Gruppen statt.

Endlich konnten sich die Frauenverbände (kfd und KDFB) Südniedersachsen nach zwei Jahren Pause wieder treffen. Cornelia Kurth-Scharf, stellvertretende Diözesanvorsitzende der kfd, konnte 27 Teilnehmerinnen im Jugendgästehaus in Duderstadt begrüßen. Frau Dr. Regine Herbrik, Referentin der kfd, war das erste Mal beim Regionaltreffen dabei. Sie lud die Teilnehmerinnen in das „World-Café“ ein. Die Teilnehmerinnen trafen sich in kleinen Gruppen mit Café-Atmosphäre und diskutierten intensiv Fragestellungen, die die Zukunft der Frauenverbände betrafen. Dabei zeigte sich, wie vielfältig die Themen und Einsatzpunkte der katholischen Frauen sind, wie stark ihr ehrenamtliches Engagement und wie groß der Wunsch nach einem Weiterbestehen der Gruppen ist. Gemeinsam sind vielen Frauengruppen die Fragen: Wie erreichen wir junge Frauen? Wie kann es weitergehen? Wie können wir unser Angebot attraktiv gestalten, ohne die Aspekte Kirche und Glauben zu vernachlässigen? Dabei wissen die Frauen aus beiden Verbänden ganz genau, welche Rolle sie selbst übernehmen, wie gut sie sich gegenseitig ergänzen und wie viel Freude es ihnen bereitet, im Team zusammenzuarbeiten und für ihre Themen einzustehen: für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern, für die Wertschätzung, die ihr Einsatz für ihre Gemeinden verdient hat, für die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche und für all die kirchlichen Anlässe (Weltgebetstag der Frauen, Erntedank, Advent uvm.), für die sie sich unermüdlichen im Laufe des Kirchenjahres engagieren. Es wurden neue Ideen für gemeinsame Veranstaltungen und Mitgliederwerbung entwickelt. Emotionale Diskussionen führten die Frauen über die aktuelle Situation der katholischen Kirche. Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern wurde intensiv und mit starken Gefühlen gefordert. Die Teilnehmerinnen des Regionaltreffens waren sich einig: Der Austausch in den Kleingruppen hat neue Motivation und Mut für die Arbeit in den einzelnen Gruppen hervorgerufen. Das war dringend notwendig, denn durch die Pandemie hat die Gemeinschaft doch sehr gelitten. Die kfd- und KDFB-Frauen wollen auch in Zukunft gemeinsam zusammenarbeiten und auf jeden Fall das Regionaltreffen fortführen.