Abschluss Aktionsjahr "Häng Dich rein ins Netz, das Frauen trägt!"

Riesiges kfd-Sternennetz überspannt Mainzer Marktplatz

kfd-Bundesvorsitzende Opladen: "15.000 neue Mitglieder bisher zeigen unsere Stärke"; Mainzer OB Ebling: "Gesellschaft braucht Zusammenhalt – kfd lebt das"; Diözesanadministrator Giebelmann: "Wünsche Ihnen 20.000 neue Mitglieder"

"Häng Dich rein ins Netz, das Frauen trägt!": Unter diesem Motto hat die kfd am Freitag, 28. Oktober ihr gleichlautendes Aktionsjahr im Rahmen der dreijährigen Mitgliederwerbekampagne "Frauen.Macht.Zukunft." zum Abschluss gebracht. Seit Beginn des Aktionsjahres am Weltfrauentag (8.3.16) betreiben tausende kfd-Gruppen in ganz Deutschland mit roten Netzen Mitgliedergewinnung: Die Neuen schreiben ihre Namen auf kleine Sterne in den Netzen und können sich so symbolisch in Forderungen wie "Gleiches Geld für gleiche Arbeit", "Mehr Ämter für Frauen in der Kirche" oder "Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf" "reinhängen" und Teil einer großen Gemeinschaft von derzeit bundesweit rund 500.000 Mitgliedern werden.

Opladen: 15.000 neue Mitglieder demonstrieren Stärke der kfd
Die kfd-Bundesvorsitzende Maria Theresia Opladen: "Seit Beginn der Kampagne Anfang 2015 konnten wir bis September 2016 bundesweit 15.000 neue Mitglieder gewinnen. Ich bin stolz auf unsere kfd und die große Gemeinschaft." Da die Kampagne noch bis Oktober 2017 laufe, sei sie gespannt auf die weitere Entwicklung. "Dieses Netz zeigt unseren bundesweiten Zusammenhalt und unsere Stärke. Ich kann mich nur bei allen kfd-Frauen bedanken!" Ein Teil dieser Netze wurde für die Finalaktion am Freitag zu einem Riesennetz von 25 mal 25 Metern zusammengefügt, um die Größe und Stärke der kfd zu symbolisieren. Neben Rahmenprogramm aus Musik, Kleinkunst und Akrobatik richteten Ehrengäste Grußworte an die rund 500 anwesenden kfd-Frauen sowie zahlreiche interessierte PassantInnen.

Ehrengäste aus Politik und Kirche
Die Wichtigkeit von Netzwerken für die Gesellschaft betonte auch der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling: "Wenn ein großes Netz entsteht, ist das auch Symbol für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dafür, dass wir als Menschen nicht alleine leben können, sondern diesen Zusammenhalt brauchen. Ihre Gemeinschaft lebt das. Lassen Sie nicht locker!"
Diözesanadministrator Dietmar Giebelmann, während der Sedisvakanz Oberhaupt des katholischen Bistums Mainz, ging indes auf die Rolle von Frauen für die Kirche ein: "In diesem Bistum gab es schon immer starke Frauen." Er verwies auf dabei auf die Hl. Hildegard von Bingen. "Heute haben wir einen hohen Anteil von Frauen in Ehrenämtern und im pastoralen Dienst. Diese Frauen braucht die Kirche. Ihnen wünsche ich daher, dass Sie bis Jahresende 20.000 neue Mitglieder erreichen", so Giebelmann weiter.

Rahmenprogramm:
Stelzen, Livemusik und Netzakrobatik Neben Livemusik der Kölner Musikerin Bea Nyga mit Band und Stelzenläuferinnen von "eSteffania" war der künstlerische Haupt-Showact ein achtminütiger Auftritt von "Sol'Air": Zwei Berliner Akrobatinnen, die in einer Traversen-Pyramide mit roter Netzbespannung in fünf Metern Höhe tänzerisch-kraftvolle Turnübungen vorführten.

Rückmeldungen zur Netzaktion von kfd-Frauen
Nach diesem Vorprogramm drückte die Bundesvorsitzende Opladen gemeinsam mit den beiden Ehrengästen symbolisch einen roten Knopf, um das Startsignal zu geben: untermalt von Instrumentalmusik und ausgeleuchtet von Flutlichtern, zogen vier Kranwagen das 625m² große Netz in über sieben Meter Höhe über den Mainzer Marktplatz.
kfd-Frauen kommentierten die Aktion begeistert:
"Danke, es war wundervoll und einfach ergreifend."
"Ich hatte richtig Gänsehaut! Was für ein Nervenkitzel."
"Da oben hängt mein Stern, er leuchtet so hell und schön. Ich bin stolz, ein Teil der KFD zu sein."